GPS-Koordinaten: 45°57’22″ / 14°48’22″

Stična ist eng mit der Zisterzienserabtei, die im Jahre 1136 gegründet wurde, verbunden. Es ist das älteste Kloster in Slowenien, in dem die weißen Mönche noch heute die Ordensregel „beten und arbeiten“ (lat. „Ora et labora“) befolgen. Die Besucher können sich den alten Klosterkern im Romanikstil mit dem Kreuzgang und der barockisierten Basilika der traurigen Muttergottes sowie das reiche sakrale Erbe im Museum des Christentums in Slowenien ansehen. Die Tradition des bekannten Kräutersammlers p. Simon Ašič wird von der Klosterapotheke mit einem Teehaus fortgesetzt; im September wird Stična jedes Jahr von der gläubigen Jugend aus ganz Slowenien besucht.

Einen ganz besonderen historischen Wert in diesem Gebiet hat auch der Ort Vir pri Stični, bekannt für die archäologischen Fundstellen aus der Hallstattzeit. Der sog. Cvinger stellt die Ruinen einer der ältesten Eisenzeit-Burganlagen in Slowenien dar. Dort gibt es auch die Quelle von Virski potok, in dem Proteus schon im 18. Jahrhundert zum ersten Mal vom tirolischen Naturwissenschaftler und Arzt in Idrija Giovanni Antonio Scopoli entdeckt wurde.

Heute ist die Lokalgemeinde Stična noch immer eng mit dem Kloster verbunden; im Gebiet gibt es zahlreiche Kultur-, Theater-, Musik- und Sportveranstaltungen, unter denen es vor allem das traditionelle Theater-, Musik- und Kunstfestival zu erwähnen gilt. Die hügelige Umgebung von Stična bietet den Besuchern zahlreiche Wander-, Sport- und Ausflugsmöglichkeiten.

Orte in der Lokalgemeinde Stična: Gabrje pri Stični, Mala Dobrava, Stična und Vir pri Stični.

TD Stična
T: 041 654 992